International Business Organization, LLC

International Business Organization, LLC

Die International Business Organization ist die Informations-, Kontakt- und Service-Organisation für die globalen Handlungsbeziehungen zwischen Florida und anderen Ländern.

Sie ist unabhängig und arbeitet mit ausgewählten Partnerunternehmen zusammen. Die International Business Organization bietet in Zusammenarbeit mit ihren Partnern in Florida eine Vielzahl von maßgeschneiderten Dienstleistungen an. Für alle Partner stellen wir unser weltweites Kontaktnetz zur Verfügung. Qualifizierte Mitarbeiter mit Kompetenz und Erfahrung garantieren Ihnen einen umfassenden und professionellen Service.

Warum Florida als Geschäftsstandort?

Für Urlauber war Florida schon immer ein Traumziel. Sonne, Strand – warmes Wetter, nette Leute. Da kann man ja gar nichts falsch machen – auch mit einem (wohl zeitlich günstig getätigten) Investment in Immobilien. Von Marktschwankungen mal abgesehen, bietet Florida Besuchern und auch Teilzeitbewohnern ein sicheres und freundliches Urlaubsziel mit Rechtssicherheit in Bezug auf Investitionen.

Aber was bedeutet das für Unternehmer? Wie schützt man sich vor Misserfolg und minimiert das „Lehrgeld“ welches bei Neuanfängen meist unvermeidlich ist? Ist Florida genauso schön, wenn man morgens aufstehen und in die Firma gehen und sich mit Behörden, Kunden und Arbeitnehmern auseinandersetzen muss?

Die Antwort ist: Es kommt darauf an. Die erfolgreichsten Unternehmer sind meistens die, die ihre Geschäftstätigkeiten in Florida genauso vorsichtig angehen wie sie das zu Hause tun würden. Und da darf man nicht am falschen Ende sparen. Das bedeutet: ausgiebige Marktforschung; von unternehmerischen Prinzipien motivierte Standortsuche; das Einschalten erfahrener und objektiv handelnder Berater und keine künstliche Eile. Weiterhin bewahrheitet sich auch die alte Weisheit vom Schuster und seinen Leisten. Obwohl man immer wieder von erfolgreichen Aussteigern hört, ist das Betreiben einer kleinen Strandbar meist längst nicht so romantisch wie man sich das vielleicht früher am Schreibtisch so erträumt hat.

Nehmen wir jedoch mal an, diese Fragen sind alle beantwortet und es geht jetzt darum, einen bereits gut fundierten Geschäftsplan in die Tat umzusetzen. Dabei unterscheidet sich das Recht in Florida doch um Einiges von dem gewohnten Recht in Deutschland.

Gesellschaftsrecht

Zum Beispiel sind Firmen einfach und preiswert gegründet. Dieser Unterschied ist positiv, jedoch bedeutet dies, dass eine Firma eben nur eine „hohle“ Rechtsperson ist, bevor man sie mit Leben bzw. Vermögen erfüllt. Bei neugegründeten Firmen ohne Bonitätsbeweis bedeutet dies, dass Vermieter oder andere Geschäftspartner von den Besitzern, Geschäftsführern oder Muttergesellschaften persönliche Garantien verlangen, und somit Haftung über die Einlage hinaus besteht. Vorsicht auch bei dem Eingehen von Verbindungen mit anderen Gesellschaften. Konkurs ist schnell erklärt.

Arbeitsrecht

Um eines der einschlägigen Investoren- oder Geschäftsvisa zu ergattern – und insbesondere um diese zu verlängern – kommt man um die Beschäftigung von U.S. Arbeitnehmern nicht herum. Da hilft dem Florida Unternehmer das Konzept des „Employment at Will“ – also Beschäftigung nach Belieben. Man kann also – wenn die Geschäfte gut gehen – Arbeitnehmer einstellen und diese dann aus jeglichem nicht verfassungswidrigen Grund (dabei handelt es sich meist um Diskriminierung basierend auf Rasse, Geschlecht, Alter, Behinderung oder Herkunftsland) wieder entlassen.

Während sich das für den Angestellten selber nicht attraktiv anhört, ist es für den Arbeitgeber ein idealer Mechanismus, sich an Marktfluktuationen anpassen zu können. Dabei ist dieser Mechanismus oft ein doppelschneidiges Schwert, da tüchtige und gut ausgebildete Kräfte Arbeitgeber bevorzugen, die freiwillig bestimmte Leistungen wie z.B. private Renten- und Krankenversicherung anbieten. Somit präsentiert sich die Kehrseite – nämlich dass man gute Angestellte schnell verliert, wenn diese irgendwo ein besseres Angebot bekommen.

Steuern

Florida verlangt im Gegensatz zu anderen Bundesstaaten von Privatleuten keine zusätzliche Einkommenssteuer. Das bedeutet, dass auf reguläres Einkommen lediglich der prävalente Bundessteuersatz von maximal 35% berechnet wird. Vorischt jedoch: Grundsteuer ist hier erheblich höher – und Zugewinn wird besteuert egal wie lange man einen Vermögenswert hält. Ganz wichtig ist also zusätzlich zur Planung der Geschäftstä-tigkeiten das Engagement einer(s) Steuerberater(in) oder Fachanwaltes(wältin), der sich mit der Anwendung des deutsch/amerikanischen Doppelbesteuerungsabkommen und der Auswirkungen der Steuergesetze beider Länder auf den internationalen Unternehmer auskennt.

Vertragsrecht

U.S. Recht richtet sich nach dem englischen Common Law und ist daher nicht an der Existenz eines „Bundesgesetzbuches“ ausgerichtet. Die Folge: Voluminöse Vertragswerke, für die ganze Wälder sterben müssen. Es herrscht – mit Ausnahme von sittenwidrigen Vereinbarungen – fast völlige Vertragsfreiheit. Qualitätsstandards, Fristen oder wer im Streitfalle für Anwalts- u. Gerichtskosten aufkommt wird vertraglich geregelt. Streitfragen, zu denen Verträge schweigen, enden oft vor Gericht.

Andere Gesichtspunkte: Ist Ihr Patent gesichert? Kommt Ihr Produkt haftungsrechtlichen Vorschriften nach? Brauchen Sie oder braucht Ihr Produkt eine besondere Lizenz oder Abnahme durch eine U.S. Behörde? Solche Fragen sollten auf jeden Fall vor Ankunft Ihrer Waren oder Geräte in einem amerikanischen Hafen geklärt werden. Amerikanische Rechtsanwälte spezialisieren sich früh und viele davon verbringen den Hauptanteil ihrer Zeit damit, ihre Mandanten vor Prozessen und Konflikten mit Behörden zu bewahren.

Für den gut vorbereiteten Unternehmer ist Amerika – und Florida – noch immer ein guter Standort. Jedoch muss der Umzug über den grossen Teich einfach richtig geplant sein.

Lebensqualität

Amerikaner stehen ausländischen Investoren meist freundlich gegenüber. Generell wird man schnell aufgenommen und zuvorkommend behandelt. Den Sozialneid, den viele aus Europa oder anderen Teilen der Welt kennen, gibt es hier nur selten. Wer ein tolles Auto fährt, wird eher bewundert als beneidet, da in den USA selbst der einfachste Arbeiter daran glaubt, dass jeder in diesem System es zum gleichen Wohlstand bringen kann. Was in anderen Ländern Kriminalität oder Neid auslöst, wird in Amerika daher eher als Ansporn gesehen. Diese Einstellung führt auch zu einem gewissen Mass an Sicherheit, die in anderen Sonnenzielen nicht unbedingt vorhanden ist.

Fragen Sie uns nach unseren Partnern aus dem Bereich Anwälte.

Häufig gestellte Fragen vor einer Unternehmensgründung in Florida

Bevor wir Ihr Unternehmen gründen, führen wir ein Erstgespräch mit Ihnen durch, welches selbstverständlich kostenlos ist. In diesem Gespräch werden Grundsätze festgelegt sowie Fragen beantwortet. Damit Ihre Gründung ein Erfolg wird, klären wir folgende Fragen mit Ihnen:

  • welche Rechtsform ist für mein Unternehmen die passende?
  • welche Positionen sind in meinem Unternehmen zu besetzen?
  • wie hoch soll das Aktienkapital sein?
  • Wie gestaltet sich die Haftung und Besteuerung?
  • wie lange dauert die Gründung?
  • wer ist mein Ansprechpartner in den USA und für US-Behörden?
  • welchen Namen will ich meinem neugegründeten Unternehmen geben und muß ich diesen anmelden oder schützen lassen?
  • welchen Zweck soll meine Gesellschaft haben, welche Vorschriften muß ich beachten?
  • welche Genehmigungen, Lizenzen oder Zulassungen benötige ich für mein Unternehmen?
  • welche Art von Aufenthaltserlaubnis benötige ich als Unternehmer, wie und wann bekomme ich diese?

Kontakt:

Jürgen Hartwich, IBO - International Business Organization in Cape Coral, Florida

International Business Organization
Managing Direktor: Dr. Jürgen Hartwich
1110 SW 28th Street
Cape Coral, FL 33914

Telefon US: +1 (239) 573-9601
Fax US: +1 (239) 236-0915
Email: info(at)ibofl.org 
Website: www.ibofl.org/de/firmengruendung-in-florida.html